Eigenschaften der Luft

wohngifte luftverunreinigungen

Sie ist immer allgegenwärtig - die Luft. Tag aus Tag ein, ziehen wir das Gasgemisch in unsere Lungen und atmen es wieder aus. Umgerechnet 1440 Liter Luft werden hin und her bewegt. Auf das ganze Jahr hochgerechnet macht das ein stolzes Sümmchen aus. Die Inhaltsstoffe können variieren, je nach Luftparameter wie Dichte, Druckverhältnisse und Temperatur.

 

Zu den Hauptkomponenten gehören Stickstoff, Sauerstoff, Argon und Kohlendioxid. Die Spurengase Methan, Stickoxide, Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid, Helium, Neon und andere seltene Gase können zwar nur noch in ppm gemessen werden, sind jedoch enthalten. Interessant ist zu bemerken, wie sich die Luft unter veränderten Bedingungen verhält. Die Luft ist nämlich keines Falls starr und immer von konstanter Beschaffenheit. Verändern sich die Gegebenheiten um die Luft herum, verändert sich auch ihre molekulare Struktur und somit ihre Eigenschaften.

 

Die Luft -  ihre Temperatur und Dichte

Je nach Temperatur verändert sich die Luft, dass der Schall oder besser gesagt der Ton schneller durch sie hindurch dringen kann, wenn sich die Temperatur verändert. Bei einer Temperatur von -10 Grad Celsius durchschreitet der Schall den Raum mit einer Geschwindigkeit von 325,4 Metern pro Sekunde. Bei +30 Grad Celsius sind es bereits 349,2 Meter pro Sekunde. Also, ganze 23,8 Meter pro Sekunde mehr, als im kälteren Zustand. Stellen Sie sich das einmal in einer höheren Größenordnung vor. Beispielsweise bei +200 Grad Celsius. Den normalen Geschwindigkeitsbereich des Schalls verzeichnet man bei einer Temperatur von 0 Grad Celsius. Mit einer Geschwindigkeit von 331,5 Metern pro Sekunde. Das hat die Ursache, dass durch die Wärme die Luftmoleküle weiter auseinander stehen und somit die Schallwellen schneller durchrasen können. Der Schall wird somit weniger "gebremst" und wir nehmen das Geräusch eher war.

 

Auch die Dichte der Luft verändert sich durch die Temperatur. Bei -10 Grad Celsius liegen auf 1 m3 Meter, 1,341 kg Luft. Bei +30 Grad sind es bereits 177 Gramm weniger, die in einem Kubikmeter reinpassen. Das liegt daran, dass sich die Luft bei der Erwärmung ausdehnt und somit automatisch mehr Platz einnehmen muss um den Druck auszugleichen.

 

Kaum zu merken, aber messbar, ist die Tatsache, dass die Luftfeuchtigkeit (Wasserdampfanteil in der Luft) die Luft geringfügig leichter macht. Das liegt daran, dass trockene Luft, je nach Temperatur und Druckgebiet, schwerer ist als ohne jeglichen Wasserdampf. Das Wasser trägt sogesehen die schwere Luft huckepack.

 

Gefahren in der Raumluft

Leider ist es so, dass sich die Luft nicht nur aus natürlich vorkommenden Bestandteilen zusammensetzt, sondern auch durch den Menschen verursachte Luftverunreinigungen. Abgase, Rauch, Ruß, Staub, Aerosole, Dämpfe, Geruchsstoffe und Weichmacher gefährden die Luftqualität unseres Planeten und somit der Innenräume in denen wir leben, essen, schlafen, arbeiten und Kinder großziehen. Am stärksten betroffen sind Kinder, immunschwache Menschen und Personen, die vorwiegend aus Großstädten stammen und bis zu 90% ihres Lebens in geschlossenen Räumen verbringen. All diese Schadstoffe können sich durch die konventionelle Lüftung oder durch Einrichtungsgegenstände direkt im Innenraum lösen und gefährden so die Gesundheit der betroffenen Personen. Das macht mehr als deutlich wie wichtig eine gute Luftqualität für Sie ist.

 

Haushaltsartikel, Zusatzstoffe in Konsumgüter, Nahrungs- und Lebensmittel sind belastet. Die einen mehr, die anderen weniger. Jedoch ist die Wohngiftsituation in vielen Haushalten, Arbeitsstätten und in der Nähe von Industriegebieten erschreckend. Beschwerden wie:

 

  • Magenschmerzen,
  • ständige Kopfschmerzen,
  • Hautausschlag,
  • Allergie,
  • Krebserkrankungen,
  • Schädigung von Leber, Niere, Milz und Lunge
  •  

    sind oft Auswirkungen von zu höherer Schadstoffkonzentration in Innenräumen. Die Liste der Schadstoffe ist lang und Ihre Wirkungsweise oftmals tückisch. Denn selten werden zu extreme Mengen von einem einzelnen Giftstoff aufgefunden, sondern vielmehr eine ganzen Reihe von ihnen. Die in Wechselschicht-Manier, plump ausgedrückt, den Körper mit Wohngiften beladen. Der Körper speichert diese Wohngifte und häufig erkennt man die Vergiftung allzu spät, denn die Auswirkung dieses Chemie-Cocktails kann sich sogar erst nach Monaten oder Jahren zeigen.

     

    Um präventiv oder bei bereits bestehenden Beschwerden bzw. Symptomen etwas unternehmen zu können, sind folgende Punkte wichtig: Verbesserung des Lüftungsverhaltens verändern - auch kaum genutzte Räume müssen gut gelüftet und beheizt werden (Gefahr der Schimmelbildung). Gewisse Zimmerpflanzen können Giftstoffe aufnehmen. Die Durchführung einer Raumanalyse kann zur Bestimmung bestimmter Giftstoffe dienen und kann aufweisen in welchem Maße diese bereits bestehen.

     

    Sie können in akkreditierten Labor eine Raumluftmessung durchführen lassen. Die Handhabung ist äußerst leicht und kostengünstig obendrein. Machen Sie gleich ein Luftanalyse und sichern Sie ab, dass mit Ihrer Luft alles in Ordnung ist.

     


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