Arbeitnehmer

Büro Schimmelpilze RaumluftGiftstoffe am Arbeitsplatz Raumluftanalysen als Prävention nutzen

Erwerbstätige Menschen verbringen einen Großteil ihrer Zeit auf der Arbeit. Ob auf dem Bau, an der Kasse, in einer Klasse oder im Büro – einen nicht unerheblichen Teil unserer Zeit verbringen wir in Arbeitsräumen. Wenn sich in diesen Orten Giftstoffe verbergen, kann dies zu nicht unerheblichen Erkrankungen führen und die Konzentration und Leistungsfähigkeit mindern. In den 1990er Jahren wurden ganze Gebäudekomplexe aufgrund von Asbestbelastung abgerissen. Feuchte Räume bergen Schimmelgefahr.

Aber auch die Arbeitsmaterialien des modernen Bürolers können Allergien auslösen. Kopfschmerzen aus dem Teppich Lösungsmittel aus Teppichkleber, Wandfarbe, Reinigungsmittel oder Holzlacken können die Arbeitsfähigkeit stark einschränken. Meist sind es Kopfschmerzen, Müdigkeit und Hustenreiz, die es Betroffenen schwer macht, in diesen Räumen zu arbeiten – ganz abgesehen davon, dass es schlichtweg gesundheitsschädlich ist, unter diesen Umständen zu arbeiten.  Sie fühlen sich total erschlagen, seitdem Sie in Ihrem neuen Büro arbeiten? Immer kurz nachdem die Putzfrau um Ihren Arbeitsplatz herum geputzt hat, quälen sie allergische Reaktionen wie brennende Augen oder Kopfschmerzen?

Dies könnten durchaus Zeichen auf eine Unverträglichkeit synthetischer Stoffe sein! Aber auch die Elektrogeräte, ohne die kaum ein Unternehmen heutzutage auskommt, können Wohnraumgifte ausdünsten. Die Weichmacher, welche synthetische Stoffe beinhalten, sind stark gesundheitsschädigend. Die sogenannten Phthalate werden im Körperfett gespeichert, ihnen werden hormonartige Auswirkungen nachgesagt. Sogar die Ursache von Fruchtbarkeitsstörungen bei Männern werden hier vermutet. Auch bei Schwangeren kann dies negative Auswirkungen auf das ungeborene Kind haben.

 

Schimmelpilze – unsichtbare Gefahr im Büro

Das Schimmelpilze an der Wand gesundheitsschädigend sind, dürfte unlängst bekannt sein. Doch ist wenigen Menschen bekannt, dass eine Belastung durch Schimmel im Büro kann auch schon vorliegen, bevor hässliche Flecken die Wände oder Raumecken zieren. Lange vor sichtbarem Befall belasten Pilzsporen in der Luft die Gesundheit der sich im Raum befindenden Menschen. Hierdurch werden Allergien begünstigt und durch eine langfristige Belastung steigt die Gefahr einer Krebserkrankung. So kann die Leber die Pilzsporen nicht filtern, das Organ wird durch Dauerbelastung angegriffen – Leberkrebs kann hier eine die fatale Folge von Schimmel im Büro sein.

 

Hautausschlag – und Durchfall

Starke Belastungen können Hautausschlag oder gar Magen-Darmbeschwerden hervorrufen.  Dies ist äußerst unangenehm – besonders auf der Arbeit. Personen, die Amalgam im Körper tragen leiden in Wechselwirkung mit Pestiziden wie PCP und Lindan nicht selten an Hautauschlag. Diese Stoffe werden zur Insektenbekämpfung benutzt und finden sich in Holzschutzmitteln wieder. Zwar ist Lindan seit einigen Jahren verboten, doch sind die Nachfolgestoffe nicht minder gesundheitsschädlich. Weichmacher in synthetischen Stoffen wie PVC Böden können zu unangenehmen Magen-Darmbeschwerden führen. Aber auch Büroräume, die direkt an vielbefahrenen Straßen liegen und somit durch PAK Aromate und Benzine belastet sind, fördern Beschwerden.

 

Büroraumluft LuftanalyseAtembeschwerden & Asthma bei Arbeitnehmern

Tief Durchatmen hilft im stressigen Büroalltag, sich kurz zu besinnen um danach weiter zu machen. Doch was, wenn gerade das Durchatmen nicht klappt bzw. Beschwerden verstärkt? Die Pestizide PCP und Lindan, welche in Holzschutzmitteln vorkommen bzw. Nachfolgestoffe des inzwischen verbotenen Lindan, können die Atemwege schwer belasten.


Bei Schimmelpilz in  der bewohnten (und hierzu gehören auch die Arbeitsräume) können zu einer Aspergillose führen – einem Pilzbefall der Lunge.  Die hierdurch entstehenden Lungengeschwülste sind nicht selten die Ursache für Atembeschwerden.


Brennende Augen statt brennender Teppiche

Arbeitsgebäude unterliegen bestimmten Sicherheitsrichtlinien. Diese sollen die Leben der Arbeitnehmer und Arbeitgeber schützen, weshalb bestimmte Richtlinien eingehalten und gewisse Vorkehrungen getroffen werden. Brandschutz ist hier ein großes Thema. So werden Büroteppiche mit flammgeschützten Flüssigkeiten durchtränkt. Auch die Kunststoffhüllen von Computer-Monitoren und Fernsehbildschirmen bestehen  nicht aus irgendeinem Plastik sondern aus flammgeschützten Materialien. Diese Giftstoffe sowie die im Plastik enthaltenden Weichmacher haben mitunter negative Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Menschen, die in diesem Umfeld arbeiten. So leiden viele Büro-Menschen darunter, dass brennende Augen das Arbeitsleben erschweren – dabei sollten die Auslöser dieser Leiden gerade die Auswirkungen von Bränden verhindern.


Asbest im Büro

In den 90er Jahren flackerten regelmäßig Nachrichten über geschlossene Schulgebäude und Bürokomplexe über den Bildschirm. Der große Trubel hat sich gelegt aber dennoch existieren noch eine Vielzahl von Gebäuden, in denen Asbest verarbeitet wurde. Liegt das Baujahr vor Ende der 80er Jahre, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass Asbest verarbeitet wurde. Gefährlich sind die Asbestfasern, welche durch Bauarbeiten oder Korrosion freigesetzt werden. Werden diese Asbestfasern eingeatmet, kann es zu einer Asbestose kommen. Auch ist die Gefahr an Krebs zu erkranken erhöht.

 

Raumluftanalysen als Prävention

Wie Sie sehen, gibt es viele Wohngifte die Ihre Gesundheit belasten können. Oftmals ist das Zusammenspiel der verschiedenen natürlichen und chemisch-organischen Verbindungen um so gefährlicher, da sich sich die Schadstoffe quasi gegenseitig aufschaukeln. Hier spricht man dann von einer Gesamtbelastung an VOC-Werte in Innenräumen.

Um diese Wohngifte erkennen zu können gibt es verschiedene Wege. Ein Mittel dazu kann eine Raumluftanalyse sein. Diese Luftanalysen können speziell die zuvor erwähnten Wohngifte messen. So können Gefahrstoffe und Ihre Schadstoffquelle leichter identifiziert werden. Welche Raumluftuntersuchung für Sie wichtig ist, erfahren Sie hier!