Schlafzimmer

Schadstoffe im Schlafzimmer

Im Schlafzimmer können sich einige Belastungsquellen der Raumluft verbergen, die die Innenraumluft, die wir Tag für Tag atmen maßgeblich verschlechtern können und eine erhebliche Gesundheitsbelastung darstellen können. Da im Schlafzimmer  besonders viele Textilien sind, bietet sich hier auch ein  Brutraum für Hausstaubmilben, die Allergien auslösen können. Da wir im Schlafzimmer einen großen Teil unserer Zeit verbringen -  im Schnitt acht Stunden pro Nacht- und sich nachts bei ungelüfteten Räumen Luftgifte ungehindert auf unseren Organismus einwirken können, ist es besonders wichtig die Luftbelastung im Schlafzimmer zu minimieren. Oftmals lassen sich so die Ursachen für unerklärliche Allergien, Migräne und Asthma so erkennen und beseitigen. Vor allem für Kinder und immunschwache Personen ist dies von größter Wichtigkeit, da das ohnehin im Wachstum stehende oder schwache Immunsystem empfindlicher reagiert, als der von normal starken Menschen. Neben Analysen und einer guten Lüftung helfen auch Luftreiniger bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen weiter, da diese die Luft von vielen schädlichen Partikeln befreien können. Neben filterbetriebenen Reinigern, gibt es auch filterlose Luftreiniger. Diese arbeiten meist mit der Iosinierungstechnik. Problem war hier lange Zeit, dass diese Geräte Ozon produziert haben. Neue Technologien machen es aber nun möglich auch Ionisatoren ohne Ozon und ohne Filter zu nutzen. Prominenter und aufstrebender Hersteller ist hier z.B. die Firma LightAir.

 

Mögliche Belastungsquellen im Schlafzimmer 

Textilien:

können Weichmacher und Terpene aus Waschmitteln enthalten, die Allergien auslösen können. Ebenso bieten sich hier Nährböden für Hausstaub und Milben

Teppichböden: 

enthalten Flammschutzmittel, können Migräne und Asthma auslösen

Parkett: 

Altes Parkett enthält oft schädliche Kleber mit PCB, die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein

Wandfarben: 

enthalten Lösungsmittel, die Allergien und Migräne auslösen können

Holzlacke: 

Alte Hölzer sind oft mit giftigen Insektenschutzmitteln, Lindan und PCP behandelt. Dies kann zu einer Schwächung des Immunsystems und des Nervensystems führen. PCP gilt als krebserregend.


 

Gegenmaßnahmen Schadstoffe in der Raumluft

Um sicher zu gehen, dass die Luft im Schlafzimmer nicht langfristig ihre Gesundheit gefährdet, sollten regelmäßig Raumluftanalysen durchgeführt werden. Besonders bei Textilien im Schlafzimmer ist Hygiene wichtig, damit sich Hausstaub und Milben nicht in den Textilien festsetzen können. Deshalb sollte regelmäßig richtig gelüftet werden und Matratze und Bettüberwürfe mindestens einmal pro Saison professionell gereinigt werden. Um Hausstaubmilben bei akutem Befall effektiv zu Leibe zu rücken, sollten die befallenen Textilien möglichst heiß (90%) gewaschen werden. Manche Milbenarten sterben auch bei Kälte ab. Hierzu die Textilien für 48 h bei -20 Grad in die Gefriertruhe geben.

Bei Teppichen und Teppichboden sollte man Materialien ohne Flammschutzbeschichtung mit Ökosiegel bevorzugen, um die Raumluft im Schlafzimmer nicht zu belasten. Zu Parkett gibt es ökologische Alternativen wie Sisal oder Kokosfaser, die angenehm sind und eine natürliche Wärmedämmung bieten. Teppichböden sollten nur punktuell mit doppelseitigem Klebeband verklebt werden anstatt flächendeckend mit lösungsmittelhaltigen Klebern, die die Raumluft langanhaltend belasten.

Um gängige Wohngifte ausfindig machen zu können, kann man eine Schadstoffmessung in Innenräumen verwenden. Diese kann erkennen welche es sind und anhand des Infomaterials können Sie bestimmen was die Schadstoffquellen sein könnte. Sie müssen quasi nur noch auswählen welche Raumluftanalyse in Ihrem Fall paßt. Dies könenn Sie hier erfahren!

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