Elektronische Geräte

wohngifteIn den Industrieländern nimmt die Technologisierung immer rasanter zu. Die Unterhaltungs- wie Kommunikationselektronik findet immer mehr Einzug in unserem Heim. Computer, Flachbildfernseher, Handy und Co. sind aus der heutigen Gesellschaft schon nicht mehr weg zu denken. Dies bringt aber nicht nur Vorteile für den Mensch und seine Familie. Ebenso sind elektrische Geräte im Büro nicht mehr wegzudenken.

 

Neben den vielen Annehmlichkeiten, die uns durch diese ganze neue Technik bereitet wird, öffnen wir unwissend gleichzeitig das Tor für viele Nebenprodukte, die als Wohngifte definiert werden. Es gibt die unterschiedlichsten Giftstoffe, die ganz leicht mit dem heißersehnten Gerät mit in unsere Wohnung  bzw. Haus geliefert werden. Mal ganz abgesehen von der elektrischen Strahlung, die von allen elektrischen Geräten ausgeht, gibt es Giftstoffe wie PVC und chlorierte Kohlenwasserstoffe, die Ihre Gesundheit ernsthaft gefährden  können. Diese Wohngifte finden sich vor allem in den Kunststoffgehäusen der Elektrogeräte wieder. Insbesondere wird auch die Luftqualität im Büro beeinflusst. Bei einer schlechten Luft im Büro können Tests weiterhelfen und Schadstoffe ermitteln.

 

Die Kunststoffe werden aus Gründen des Brandschutzes chloriert, damit sie weniger oder gar nicht brennbar sind. Die Furane, die bei einem Brand in der Raumluft freigesetzt werden, wirken toxisch auf den menschlichen Organismus. Sie verursachen Leber- und Nierenschäden, Schäden in der Blutbildung sowie Hirn- und Nierenschäden. Das PVC, das bei der Produktion genutzt wird, zählt unter der Kategorie der Weichmacher. Diese können krebserregend wirken. Bei einem Versuch hat ein Wissenschaftler (Quelle:"Gifte im Alltag"; Max Daunderer) festgestellt,  dass eine eindeutige Erhöhung der Leberwerte verzeichnet werden konnte, nachdem er sich nach längerem Aufenthalt neben einem DVD- Spieler stellte.

 

Die Schadstoffbelastung durch diese Gefahrstoffe ist bei Neugeräten wesentlicher höher. Nichtsdestotrotz lassen sich häufig erhöhte Konzentrationen in Innenräumen feststellen. Selbst wenn keine neuen elektronischen Geräte angeschafft wurden. Auch durch den natürlichen Abrieb des Materials besteht diese Gefahr. Der von der Menge her zwar sehr gering ist, sich aber an Staubpartikel in Raumluft ankoppeln kann. Dieser belastete Staub gelangt dann über die Atemwege in den Organismus und kann Ihre Gesundheit ernsthaft gefährden.

 

Ein konstantes Lüftungsverhalten gewährt als Abwehr leider nur für eine gewisse Zeit die Minderung der Schadstoffkonzentration. Jede Stunde 2-mal Stoßlüften ist jedoch ohnehin von Nöten. Vor allem bei  Verdacht einer Schadstoffbelastung oder gegebenenfalls vorhandenen Symptomen, wie Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen oder Hustreiz. Allgemeines Unwohlsein ist häufig auch ein Vorbote erhöhter Belastungen der Raumluft. Für Kinder, Schwangere und Immunkranke Menschen besteht grundsätzlich ein erhöhtes Risiko.

 

Eine weitere Maßnahme, die Ihnen Gewissheit verschaffen kann, ist eine Raumluftmessung. Diese sind kostengünstig und die Handhabung ist sehr leicht. Mit dieser Luftanalyse können Sie die eventuell vorhandenen Giftstoffe einer Schadstoffbelastung benennen. Wir stehen Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung und wenn Sie im Vorfeld erfahren möchten welche Raumluftanalyse zu Ihrem Verdacht paßt, können Sie sich hier informieren!